Geschichte

Rückblick auf einen traditionsreichen Familienbetrieb

Im Jahr 1855 gründete Johann Conrad Bäppler eine kleine Bäckerei in Rod an der Weil, nachdem er sein Handwerk in Anspach erlernt hatte

Nur von der Bevölkerung des kleinen Ortes konnte er nicht leben und so spannte er jeden morgen sein Pferdefuhrwerk ein, brachte frische Backwaren in die Weilburger Garnison und in die umliegenden Orte.

Auch seine Nachfolger Sohn Philipp Bäppler, dessen Nachfolger Sohn Wilhelm Bäppler bis hin zu Adolf Bäppler - der Großvater von Inhaber Ulrich Schmidt –spannten täglich ihr Pferdefuhrwerk ein und fuhren die Backwaren in die Weilburger Garnison.

Karl Philipp Schmidt, der Schwiegersohn von Adolf Bäppler und Vater des heutigen Inhabers Ulrich Schmidt übernahm im Jahr 1954 die damalige kleine Bäckerei und modernisierte den kleinen Betrieb. 1958 wurde der alte Steinbackofen entfernt und durch einen neuen Etagenbackofen ersetzt, zur damaligen Zeit ein riesiger Fortschritt und eine große Investition, die sich aber lohnte, da die Produktion wesentlich erweitert werden konnte. Zusätzlich wurde ein Verkaufsladen im ursprünglichen Geschäftshaus in Rod an der Weil erbaut. Bis 1958 wurden die Backwaren nämlich in der Backstube verkauft und täglich fuhr Lotti Schmidt mit einem vollgeladenen VW-Bus die Backwaren in die umliegenden kleinen Orte. Da die Räumlichkeiten sehr beengt waren, baute Karl Philipp Schmidt im Jahr 1968 eine neue Backstube mit Verkaufsladen und Wohnhaus.

Die heutige Bäckerei besteht aus einem Hauptgeschäft und fünf Filialen.

Historische Fotos